Lángos

Wer von Euch liebt Lángos auch so sehr wie ich?

Diesen ungarischen Snack bekommt man ja üblicherweise an den Fressbuden auf diversen Christkindl- oder Jahrmärkten – heute machen wir die ganz alleine zu Hause. Und dass die ganze Hütte nach Frittierfett stinkt stört uns heute auch nicht – so.

Anlass zu diesem Rezept ist ein wunderbares Blogevent mit dem Namen „Koch mein Rezept“. Ins Leben gerufen hat das ganze Volker von volkermampft.

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Jeder Teilnehmer bekommt alle 2 Monate einen Tauschblog und sucht sich von diesem ein Rezept aus, welches er – gern auch etwas anders interpretiert – nachkocht, backt oder was auch immer. Gleichzeitig wird der Tauschblog etwas genauer vorgestellt. Ich finde die Idee wirklich schön, denn so lernt man neue Leute und neue Blogs kennen und kommt endlich auch mal dazu, Rezepte von Foodblogger-Kollegen auszuprobieren (die Liste ist endlos – glaubt mir!)

Mein Tauschblog für Juni/Juli ist meinwunderbareschaos.de von der lieben Conny (die sicher nicht zu alt für den Scheiss ist!). Wer mich kennt weiss, dass allein schon der Blogname wie Arsch auf Eimer zu mir passt. 🙂

Connys Blog gibt es schon seit Februar 2016. Ihr findet bei Ihr wunderbare, abwechslungsreiche Frühstücksideen, tolle DIYs und natürlich allerhand leckere Koch- und Backrezepte. Ich war so frei und habe Conny ein paar Fragen gestellt…


1. Wie oder durch was hast Du deine Leidenschaft für’s Kochen entdeckt?

Conny: Meine Mom kocht nicht so wahnsinnig gerne und war sehr froh, als ich schon als Jugendliche angefangen habe, in der Küche zu werkeln. Ich habe damit angefangen, „exotischere“ Gerichte, die es bei Freunden zu essen gab, in den heimischen, typisch Pfälzer Speiseplan einzuschleppen.

2. Auf welche Zutat kannst Du in der Küche auf keinen Fall verzichten?

Conny: Knoblauch. Ich weiß gar nicht, wie man ohne kocht. 😉

3. Verrat uns Deine Macke in der Küche?!

Conny: Ich schaffe es, auch die aufgeräumteste Küche innerhalb weniger Minuten ins Chaos zu stürzen.

4. Woher holst Du dir Inspirationen für Deine Rezepte?

Conny: Von Restaurant-Speisekarten, aus alten Kochbüchern, aus Zeitschriften, von anderen Foodbloggern – vor allem aber von Pinterest. Ich bin Pinterest-süchtig.

5. Hauptgang oder Dessert?

Conny: Wenn schon „oder“, dann Dessert. Bin aber eher der Und-Typ.


Ich habe mich also aus ihrem riesigen Repertoire für Lángos entschieden. Das hat einen einfachen Grund – ich will Lángos schon seit Ewigkeiten selber machen. Keine Ahnung, wieso es nie geklappt hat, aber als ich das Rezept bei Ihr gefunden habe war der Fall klar.

Hier geht es übrigens zum Originalrezept: Mein wunderbares Chaos – Lángos ganz einfach selber machen

Bei mir gibt es Lángos ohne Knoblauch und Schmand, dafür mit Creme fraiche (weil man Schmand bei uns nicht zu kaufen bekommt), Speck und Frühlingszwiebeln sowie Gruyère. Ausserdem habe ich die Menge angepasst, damit ich auch alle hungrigen Mäuler hier im Haus gestopft bekomme.

Langos mit Speck Frühlingszwiebeln und Gruyere

Zutaten (für 5-6 Stk):

für den Hefeteig:

  • 390g Mehl
  • 6g Trockenhefe
  • 300g Milch
  • 2 Prisen Zucker
  • 2 Prisen Salz
  • Öl zum Ausbacken (Frittieröl)

für den Belag:

  • 300g Creme fraiche
  • 60g Rahm
  • 200g Speckwürfel
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 50 – 100g geriebenen Gruyère, je nach Geschmack
  • Kräuter, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • alle Zutaten für den Hefeteig miteinander verkneten und abgedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen
  • währenddessen 2 Lauchzwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden
  • die Ringe von 2 Lauchzwiebeln in einer Pfanne mit wenig Öl kurz anschwitzen
  • Creme fraiche und Rahm glatt rühren, angebratene Zwiebelringe dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen (ich habe Schnittlauch und Petersilie genommen) und abschmecken
  • den Hefeteig in 5-6 Stücke teilen und zu flachen Fladen formen (den Rand dabei etwas dicker lassen)
  • in einem Topf oder Pfanne soviel Öl erhitzen, dass die Fladen darin schwimmend ausgebacken werden können – das Öl ist heiss genug, wenn sich um ein Holzstäbchen, welches man ins Öl hält, kleine Bläschen bilden
  • die Fladen solange ausbacken, bis sie eine goldgelbe Farbe haben, dann wenden und die andere Seite genauso ausbacken
  • danach auf einem Küchenpapier abtropfen lassen
  • die Speckwürfel in einer kleinen Pfanne kurz anbraten und die letzte Frühlingszwiebel in Ringe schneiden
  • auf jeden Fladen etwas von der vorbereiteten Creme fraiche füllen, Frühlingszwiebeln und Speckwürfel drüber geben, mit Gruyère besträuen und mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer gleich servieren. Servietten nicht vergessen! 🙂

Lass‘ mir doch gern einen Kommentar da, wenn du eines meiner Rezepte ausprobiert hast oder markiere @esskalation.li und benutze #esskalierenmitstephie, damit ich Deine Kreationen nicht verpasse!

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